Das Vigenère-Verschlüsselungsverfahren ist eine Methode zur Verschlüsselung von Text, bei der - anders als
beim Caesar-Verfahren - nicht immer um die gleiche Anzahl an Stellen verschoben wird. Stattdessen benutzt
man ein Schlüsselwort, z.B. „GEHEIM“.
Jeder Buchstabe des Klartexts wird dann mit einem Buchstaben des Schlüsselworts kombiniert. Dafür wird für
jeden Buchstaben im Schlüssel geschaut, wie viele Stellen er im Alphabet vom A entfernt ist - und um so
viele Stellen wird dann der entsprechende Buchstabe im Klartext verschoben.
Wenn der Schlüssel kürzer ist als der Text, wird er einfach wiederholt. So entsteht eine komplexere
Verschlüsselung.
Das Vigener-Verschlüsselungsverfahren ist sehr simpel und daher nicht sicher, kann aber genutzt werden um die
Grundprinzipien der Kryptologie anschaulich darzustellen.